
Wer hat am Geierweg 2 in Dußlingen gebaut – und warum gerade hier?
Bauträger ist die KRAMS Projektentwicklungs-GmbH, gegründet 2014 als Bauträger-Sparte des Reutlinger Familienunternehmens KRAMS Immobilien – seit über 60 Jahren in der Region verankert. Federführend am Geierweg 2: Philip Wilhelm, Leiter Bauträgerwesen.
Für Dußlingen sprachen mehrere Gründe. Die Gemeinde wächst – 6.386 Einwohner Ende 2024, eine der wenigen im Landkreis Tübingen mit positivem Bevölkerungstrend. Der Baugrund ist knapp und begehrt, die Nachfrage aus dem Tübinger Umland konstant hoch. Das Ergebnis gibt der Standortwahl recht: Alle 14 Wohnungen sind verkauft.
„Wir entwickeln dort, wo wir die Nachfrage sehen – nicht dort, wo zufällig ein Grundstück frei ist. Dußlingen liegt an der Schnittstelle: nah genug an Tübingen für Pendler, eigenständig genug für Familien, die ein echtes Ortsleben wollen.“
— Philip Wilhelm, Leitung Bauträgerwesen, KRAMS Projektentwicklung
Warum waren die Wohnungen am Geierweg so schnell verkauft?
Zwölf der 14 Wohnungen waren schon vor der Fertigstellung verkauft, inzwischen sind alle vergeben. Drei Faktoren kamen dabei zusammen.
Erstens die Preis-Leistung: In Tübingen kosten vergleichbare Neubauwohnungen 6.500 bis 8.000 € pro Quadratmeter. Am Geierweg lag man bei rund 6.000 €/m² – mit Aufzug, Tiefgarage und einem REWE in 170 Metern.
Zweitens die attraktive Lage: Die B 27 verbindet Tübingen mit Balingen und ist in Dußlingen untertunnelt – kein Durchgangsverkehr, kein Lärm. Die Hohenzollerische Landesbahn fährt vom Bahnhof Dußlingen regelmäßig nach Tübingen und Sigmaringen. Reutlingen über die L 385 in einer Viertelstunde. Flughafen Stuttgart 39 km, A 81 (Stuttgart–Singen) 25 km.
Drittens die breite Nachfrage: Die meisten Anfragen kamen aus einem Radius von 25 Kilometern – Tübingen, Mössingen, Hechingen, Zollernalbkreis. Menschen, die das Steinlachtal kannten und bisher kein passendes Neubauprojekt gefunden hatten.
„Die Lage ist attraktiv für vielerlei Interessenten, die Mehrheit kommt aus Tübingen oder dem Zollernalbkreis. Im Steinlachtal bekommt man für denselben Preis einen attraktiven Neubau statt teilweise sanierten Bestand in Tübingen.“
— Mateo Jerkovic, Immobilienmakler Verkauf Tübingen, KRAMS Immobilien
Was unterscheidet das Gebäude von anderen Neubauten im Steinlachtal?
Erst die Fassade. Kein reines Weiß, kein Klinker. Der Bau setzt auf weiße Flächen, gegliedert durch Trespa-Platten in Tannengrün und Fassadenbegrünung am Eingangsbereich. Die Balkonbrüstungen tragen Holzgeländer – kein Alu, kein Glas, sondern ein Material, das die gewachsenen Gärten der Nachbarschaft aufgreift.
Dann die Größe. 14 Wohneinheiten, nicht 40. Aufzug von der Tiefgarage bis ins Dachgeschoss, kurze Wege, überschaubare Eigentümergemeinschaft. Wer sich im Treppenhaus begegnet, kennt sich nach drei Monaten mit Vornamen.
Und der Außenbereich. Vor dem Haus eine Sitzgruppe mit Feuerschale als Gemeinschaftseigentum – Sommerabende, die nicht auf dem eigenen Balkon enden müssen. Direkt gegenüber ein Spielplatz, der Weg zum REWE keine drei Minuten.

Wie lebt es sich in der Dachgeschosswohnung über den Dächern Dußlingens?
Sonntagmorgen, August. Die Sonne steht schon um acht über dem Steinlachtal und fällt durch die großen Fensterflächen in den offenen Wohn-Essbereich. Eichenparkett unter den Füßen. Von der Küchenzeile zum Esstisch drei Schritte, von dort auf die Terrasse noch zwei. Vor den Augen die Albkante, davor nichts als Dächer und Himmel.
WHG 14: 107,15 m², vier helle Zimmer im Dachgeschoss. Ein weitläufiger Wohn-Essbereich mit Küchenanschluss, zwei Schlafzimmer und ein weiteres Gäste-/Bürozimmer. Ein weiterer Komfortpunkt für die Familie: Zwei Badezimmer, eines mit Tageslicht und bodengleicher Dusche – dazu ein separates Gäste-WC.
Der Aufzug fährt von der Tiefgarage schwellenarm bis zur Wohnungstür. WHG 14 gehörte zu den letzten beiden freien Einheiten im Haus – inzwischen ist auch sie verkauft.
Warum war die 2-Zimmer-Neubauwohnung so gefragt?
Weil sie zwei Gruppen zugleich ansprach: Menschen, die aus der Tübinger Miete ins Eigentum wechseln wollten, und Kapitalanleger. Die Tübinger Mietwohnung kostet 850 € kalt, die Verlängerung ist ungewiss, der Vermieter denkt über Eigenbedarf nach. Wer diesen Moment kennt, weiß, warum WHG 6 interessant war.
36,7 m², 1. Obergeschoss, zwei Zimmer. Der Bahnhof liegt fußläufig, Tübingen ist in zwölf Minuten erreicht. Neubau, Tiefgarage, Aufzug, Eichenparkett: eine erste eigene Adresse, die in zehn Jahren nicht renoviert werden muss.
Für Anleger zählt etwas anderes: Kleine Neubauwohnungen mit Tiefgarage und Aufzug vermieten sich im Tübinger Umland nahezu ohne Leerstand.
„Die 2-Zimmer-Wohnung eignet sich sehr gut für Anleger, deren Kinder zu Beginn ein Studium in Tübingen starten. Später lassen sich gute Renditen erzielen, die Anbindung an Tübingen ist optimal.“
— Mateo Jerkovic, KRAMS Immobilien
Auch WHG 6 ist inzwischen verkauft.

Wie lebt es sich in Dußlingen?
Am besten beginnt man mit einem Samstagmorgen. Der Bürgerpark liegt auf dem Dach des B 27-Tunnels — eine Grünfläche, die es nur gibt, weil die Bundesstraße 2015 unter den Ort verlegt wurde. Fitnessparcours, Mehrzweckplatz, Blick auf die Albkante im Süden. Der Durchgangsverkehr fließt zehn Meter tiefer.
Im Rücken das Landschaftsschutzgebiet Rammert mit Buchenwäldern. Im Tal die Steinlach, die Wiesaz, Streuobstwiesen bis zum Ortsrand. Dußlingen liegt zwischen dem Vorland der Schwäbischen Alb und dem Rammert — eine Tallage, in der man morgens Nebel sieht und abends den Albtrauf.
Was den Ort von einer reinen Wohngemeinde unterscheidet: eigene Strukturen, die funktionieren. Die Sportfreunde Dußlingen sind der größte Verein — jeder sechste Einwohner ist Mitglied, vom Pampersturnen bis zur Seniorengymnastik. Der Musikverein trägt das Dorffest. Insgesamt rund 40 Vereine und Organisationen — eine Dichte, die Integration nicht dem Zufall überlässt.
Für Familien: Direkt gegenüber vom Geierweg ein Spielplatz, auf den andere Neubaugebiete neidisch wären. Drei Kinderkrippen, drei Kindergärten, die Anne-Frank-Grundschule und das Schulzentrum Steinlach-Wiesaz — mit der Merian-Gemeinschaftsschule und dem Karl-von-Frisch-Gymnasium, einer zertifizierten Geoparkschule mit Bläserklasse und Bienen-AG. Alle Schulwege fußläufig. Die Bücherei Mediothek auf 650 m² mit Lesecafé und offenem Lesehof zeigt, dass diese Gemeinde in sich selbst investiert.
Dußlingen ist keine Pendlergemeinde. Ersterwähnung 888 als „Tuzzilinga“, Peterskirche von 1504, Burgruine der Herter von Dußlingen aus dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, der seine Geschichte nicht in Broschüren versteckt, sondern im Straßenbild trägt.
Gibt es am Geierweg 2 noch freie Wohnungen?
Nein, alle 14 Eigentumswohnungen am Geierweg 2 sind verkauft. Weitere Neubauprojekte der KRAMS Projektentwicklung laufen in der Region – etwa an der Robert-Koch-Straße 20: zwei Häuser mit zehn Eigentumswohnungen im EH-55-Standard, Fertigstellung geplant für Sommer 2028. Alle verfügbaren Wohnungen stehen in den aktuellen Kaufangeboten.
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